LEXIKON E - J

E

Ektomie
Herausschneiden

Endokrine Therapie
Hormontherapie (= anti-hormonelle Therapie)

Enzyme
Eiweißkörper, die im Körper gebildet werden und die als Biokatalysatoren wirken, d.h. durch ihre Anwesenheit werden die verschiedensten chemischen Reaktionen in Gang gesetzt

Erythrozyten
Rote Blutkörperchen; sie sind für den Transport von Sauerstoff im Blut verantwortlich

Erektile Dysfunktion
Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Versteifung des Gliedes zu erreichen oder zu halten

Externe Bestrahlung
Bestrahlung von außen, durch die Haut (perkutan)

F

Fatigue
Müdigkeit und Erschöpfung bei Tumorerkrankungen

Flare-Prophylaxe
Die Kombination von LHRH-Analoga mit Antiandrogenen in den ersten Wochen der LHRH-Behandlung, um einer tumorfördernden Wirkung eines kurzzeitigen Ansteigens der Testosteronproduktion entgegenzuwirken

G

Gleason-Score
Einstufung der Bösartigkeit des Tumors, die maximal 10 betragen kann (schlechteste Prognose); benannt nach dem amerikanischen Arzt Dr. Donald Gleason

Grading
Einteilung des Tumorgewebes und der Tumorzellen nach ihrem Differenzierungsgrad; Bewertung des Grades der Bösartigkeit anhand der Differenzierung

Gynäkomastie
Anschwellen der Brustdrüsen. Nebenwirkung der Antiandrogenbehandlung, oft auch schmerzhaft

H

Harninkontinenz
Ungewollter Harnverlust als Folge der Schädigung des äußeren Schließmuskels

Harntrakt
Sämtliche harnableitende Wege von der Niere bis zur Harnröhre

Histologie
Lehre vom Feinbau des Körpergewebes

Hormone
Botenstoffe des Körpers, die sich über die Blut- oder Lymphbahn im Körper verteilen

Hormontherapie
Hemmung der wachstumsstimulierenden Wirkung der männlichen Geschlechtshormone auf die Prostata und den Prostatakrebs, Synonym: Hormonentzugstherapie, Testosteronsuppression

I

Interne Bestrahlung
Einbringen von radioaktivem Material in die unmittelbare Nähe des Tumors, um diesen zu zerstören

Intermittierend
Therapie mit festgelegten behandlungsfreien Pausen

MAT-DE-2006016

Letzte Aktualisierung: 03.05.2021